DIE GEMEINDE

Die Gemeinde Ranten auf einen Blick:

 

  • Einwohner: 1214 (Stand 1. Jänner 2015)
  • Bevölkerungsdichte: 26,85 Einwohner pro km²
  • Bundesland & Pol. Bezirk: Steiermark/ Bezirk Murau
  • Höhe: 951 Hm
  • Geografische Lage: Ranten liegt 11 km nordwestlich von Murau
  • Koordinaten: 47° 10′ N, 14° 5′ O
  • Gemeindegliederung: Die Gemeinde Ranten gliedert sich in die Katastralgemeinden Freiberg, Ranten, Seebach, Tratten und Rinegg.
  • Gemeinderat: Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen: 9 ÖVP, 4 SPÖ, 2 FPÖ
  • Wappen der Gemeinde Ranten: Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 1980
  • Gemeindekennziffer: 6 14 41

 

Chronik:

Ranten wird als Radintin erstmals 1075 urkundlich erwähnt. Der edle, vollfreie Hardnit besaß zu jener Zeit einen wehrhaften Hof. Der Name Ranten ist slawischen Ursprungs und leitet sich vom altslawischen re(n)tina (die Gegend des Mannes (Rade(n)ta ab, dessen Name wiederum dem altslawischen rat/rad (gern, lieb, froh) entspringt. An römische Siedler erinnern Funde von Grabreliefs aus dem 1. Jahrhundert, die an der Ostwand des Pfarrhofes angebracht sind. Ab dem 10. Jahrhundert kamen mit der Christianisierung bayrische Siedler ins Rantental.

Zeitzeugin christlicher Kultur ist die wunderschöne katholische Pfarrkirche mit romanischen, gotischen und barocken Bauelementen, welche einst im frühen Mittelalter den weiten Pfarrbereich des Ranten- und Katschtales umfasste, um 1100 errichtet wurde. Die Kirche ist reich an wertvollen Freskenmalereien. Die bekanntesten stammen aus der Zeit um 1560 bis 1570 die Pfarrer Martin Zeiller sen. in Auftrag gegeben hat. Sie stellen im ersten Bild das Thema „Gesetz und Gnade“, im zweiten Bild den „Dulder Hiob“ und im dritten Bild „Christus als Weltenrichter im jüngsten Gericht“, dar.

Der berühmte Gelehrte, Reiseschriftsteller und Topograph Martin Zeiller jun. wurde im Jahre 1589 in Ranten geboren. Neben vielen anderen Werken verfasste Martin Zeiller den ersten Reiseführer in deutsche Sprache „FIDUS ACHATES“.

Zur Wiederkehr seines 400. Geburtstages hat die Gemeinde Ranten im Jahre 1989 seinem weltberühmten Sohn mit dem Martin Zeiller Pfad ein würdiges Denkmal gesetzt. An sieben Meilensteinen, wurden vom Künstler Alfred Schlosser, sinnvolle und amüsante Reiseempfehlungen aus M. Zeillers „FIDUS ACHATES“ in Stein gehauen.

Neben Gewerbe, bäuerlichen Betrieben ist der Tourismus in der heutigen Zeit ein wichtiges Standbein der Gemeinde. Der Gast schätzt die Natur belassene Landschaft, die familienfreundlichen Beherbergungsbetriebe, die gute Gastronomie und die Gastfreundschaft der Rantener Bevölkerung.

Ein reges Vereinsleben bildet neben dem kirchlichen Festen und Feiern, einen wesentlichen Teil des gesellschaftlichen Zusammenlebens in Ranten. So sind der Musikverein, der Kirchenchor, die Faschingrenner, die Rantner Prangschützen u. a. als Kulturträger unverzichtbar. Der Sportverein Ranten und der Tennisclub sorgen für die körperliche Ertüchtigung unserer Jugend. 

 

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